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In sieben Wochen quer durch Brasilien
Von Rio de Janeiro nach Goiânia, Belém & Manaus

Aktuell: Im Reise-Forum wird gerade intensiv über die Kriminalität in Lateinamerika diskutiert und ausgetauscht!

Von der aktuellen 2008-Tour ist ein aktuelles Tagebuch mit vielen Fotos online!

Briefmarke

Die Reise durch Brasilien im Sommer 1996 begann überraschend hart und unerfreulich.
Gleich am ersten Abend wurden Kathrin und ich Opfer eines Überfalls am Strand von Copacabana. Rio de Janeiro zeigte uns sogleich seine harte Gesichtshälfte.
Dem nicht genug, traf es uns mitten in der Nacht kurz hinter Imperatriz auf der Fahrt nach Belém. Busentführung auf einer Straße im Regenwald...
Brasilien zeigte uns jedoch auch seine hübsche, überaus reizvolle Seite.
Die sonnigen Tage in der Stadt des Corcovado, die traumhaften Strände, die üppig grünen Bäume des Atlantischen Regenwaldes. Die trockene Weite von Goias, der unfassbare Amazonas, die Schiffsfahrten auf den schier endlosen Wasserwegen. Die Bewohner, die Herzlichkeit und Offenheit derer, die vielen, vielen Gesichter des Landes...

Corcovado
Rio de Janeiro

Am 13. Juni 1996 flog ich mit Kathrin Beutin aus Schwerin, die Portugiesisch, Russisch und Politik studierte, von Hamburg aus über London in die brasilianische Millionenmetropole Rio de Janeiro. Bevor wir uns ins Landesinnere aufmachen wollten, verbrachten wir zehn Tage in der Stadt, um uns ein wenig einzugewöhnen.
Bei eintretender Dämmerung wurden wir am Strand von Copacabana überfallen. Fünf mit Messern bewaffnete Männer stürzten sich mit den Worten "Mafia Brasileira" auf uns, hielten uns fest und nahmen mit, was sie als wertvoll erachteten. Da es in unserer Hospedaria keine Möglichkeit gab, die Dokumente sicher einzuschließen, hatten wir diese in unseren Geldkatzen dabei. Es dauerte auch nicht lange, bis einer der Männer die Geldkatzen unter unseren T-Shirts fand und sie kurzerhand mit dem Messer aufschlitzte.
Ein kurzes Aufbäumen meinerseits wurde sogleich mit einem festeren Messerdruck an Bauch, Arm und Bein beantwortet. Eine Chance der Gegenwehr blieb uns nicht, und der Strand war mittlerweile in Wassernähe recht leer.
Sämtliche Reiseschecks, unsere Uhren, meine Fotokamera und ein nettes Sümmchen an Dollarnoten ging bei diesem Überfall für immer verloren...
Geschockt machten Kathrin und ich Bestandsaufnahme und versuchten alles in die Wege zu leiten, um schnellstens die Reiseschecks zu sperren, neue zu bekommen und den Fall der Polizei zu melden. Die Probleme nahmen jedoch ihren Lauf. Es war Freitag Abend, keine Bank der Stadt hatte am Wochenende geöffnet, und ein telefonisches Durchkommen zu Thomas Cook in den USA war auch nicht möglich. Den Besuch beim deutschen Konsulat hätten wir uns ebenfalls getrost schenken können. Da wir noch Flugtickets und Pässe besaßen, sahen die Mitarbeiter des Konsulats keinerlei Notwendigkeiten auch nur einen Anrufzu tätigen.
Ein sonntaglicher Besuch bei der Policia Civil und ein Abwandern sämtlicher Banken in der Innenstadt Rios am Montag brachte dann doch Erfolg. Eine Bankangestellte der Banco Brasileiro konnte eine Verbindung zu Thomas Cook herstellen, und vier Stunden darauf hielt ich wenigstens neue Reiseschecks in der Hand.

brasilianische Flagge
Kinder

Anschließend zeigte sich Rio de Janeiro von seiner prachtvollen Seite. Schnell wuchs uns die Stadt ans Herz. Ausgiebige Wandertouren durch die Viertel der Stadt, milde Abende am Meer (barfuß und nur mit T-Shirt und Shorts, die Dokumente ließen wir dann doch in der Hospedaria), nette Gespräche mit den Brasilianern in der Hospedaria und das Kochen unserer ersten Feijoada, dem brasilianischen Nationalgericht aus schwarzen Bohnen, machte unseren Aufenthalt in Rio zu einem wunderbaren Erlebnis.
Nicht zu vergessen die Wanderung auf den über 700 Meter hohen Berg des Corcovado mit der weißen Jesusstatue, von dem man eine einprägsame Aussicht auf die sich zwischen den grünen Hügeln ausbreitende Stadt hat.
Die andere Seite der Stadt bekamen wir bei einer Fahrt mit dem Linienbus in einer der Favelas zu sehen. Man konnte nur erahnen, welch große Ausmaße die Armutsgebiete in Rio de Janeiro haben. Blech- und Bretterhütten zogen sich die Berghänge hinauf, und dazwischen bahnten sich schmutzige Rinnsale ihren Weg zum nächsten stinkenden, vermüllten Tümpel.
An einem abgezäunten Militärstrand direkt unter dem Zuckerhut verbrachten Kathrin und ich den letzten Tag, bevor es mit einem Linienbus zum Itatiaia-Nationalpark weiterging. Dieser Nationalpark befindet sich in der Serra da Mantiquiera, einem Gebirge, das sich parallel zur Küste zwischen Rio und São Paulo entlangzieht.
Eine Woche wanderten Kathrin und ich mit dem Rucksack durch den Atlantischen Regenwald und nächtigten unter anderem bei einem jungen Brasilianer, der ein kleines Chalet mitten im Wald besaß. Nicht von ungefähr ähnelte das Gebäude einem Schweizer Häuschen. Ende letzten Jahrhunderts siedelten sich unter anderem auch viele Schweizer und Deutsche in dieser Region an. Zu einer Zeit, als noch im Vorland der Serra da Mantiquiera Kaffee angebaut wurde.
Bei unser Wanderung durch die dicht bewachsenen Berge stießen wir auf mehrere Wasserfälle und auf ein verlassenes Grundstück. Auf Bananenblättern verbrachten wir die Nacht unter freiem Himmel und zeigten uns beeindruckt von den nächtlichen Geräuschen des Regenwaldes. Affen, Vögel und anderes Getier waren überaus nachtaktiv, und an Schlafen war dabei kaum zu denken.

an der Feuerstelle
Siesta im Nationalpark

Am kommenden Tag mussten wir allerdings feststellen, dass ein Weiterkommen ohne Kletterausrüstung und einheimischen Führer kaum möglich sei.
Noch am gleichen Tag beschlossen wir mit einem Linienbus von der Ortschaft Itatiaia aus ins Landesinnere weiterzufahren. Ziel war die Hauptstadt Brasilia. Über Nacht fuhren wir in die Stadt, die in den 50er und 60er Jahren vom Reißbrett aus entstanden ist. Um das spärliche Landesinnere zu besiedeln verlegte man den Sitz der Regierung und der Ministerien von Rio de Janeiro in die komplett neu errichtete Stadt Brasilia.
Schon ein wenig abstrus wirkten die weitläufigen Straßen und Plätze, sowie die nackten und kalten Gebäude. Hinzu kommt, dass Brasilia in einer für Brasiliens Verhältnisse sehr trockenen Region liegt. Karg und braun kümmern die Grashalme und Büsche zwischen den Reihen- und Plattenbauten.
Ein günstiges Zimmer in Brasilia zu bekommen war unmöglich. Die Preise der Hotels waren horrende, und die wenigen Hostels waren preislich gesehen ebenfalls unakzeptabel.
Kathrins guten Portugiesischkenntnissen sei dank, kamen wir mit einem brasilianischen Fazendabesitzer ins Gespräch, der uns zu seiner Familie in die etwa 180 Kilometer entfernten Nachbarstadt Goiãnia einlud. Bei der wohlhabenden Familie Cesar konnten wir das Alltagsleben der Leute und eine Stadt abseits der bekannten Touristenrouten kennenlernen. Goiânia ist recht wohlhabend, und ausländische Besucher lassen sich recht selten in dieser Stadt sehen.

Brasilia
Kirche in Belem

Mit dem Geländefahrzeug des Farmers Silvestre Cesar besuchten wir die Verwandten auf einer der vielen Fazendas von Goias und konnten uns somit ein ausführliches Bild von den kargen Landschaften dieser Region Brasiliens und den Lebensverhältnissen auf dem Land machen. Damit dieses Bild auch ja nicht in unseren Köpfen verschwimmt, reichte man mir kurzerhand eine S-VHS-Kamera, um die Tage in Goiãnia und Umgebung filmen zu können.
Zehn Tage verbrachten wir in Goiânia, und wir wurden aufgenommen wie beste Freunde. Der Abschied von der Familie Cesar fiel uns dementsprechend schwer. Silvestre begleitete uns zum Busbahnhof von Goiânia und teilte dem Busfahrer spaßenshalber mit, dass er während der Fahrt nach Belém auf uns aufzupassen habe, schließlich seien wir ja seine neu hinzugewonnenen Kinder...
Die Ironie des Schicksals wollte es so, dass unser Linienbus von zwei maskierten Männern hinter der Stadt Imperatriz entführt wurde. Sie zwangen den Fahrer mit Revolvern in einen dunklen Waldweg abzubiegen und hielten anschließend die Passagiere in Schach, die ihre Arme verschränkt und die Augen geschlossen halten sollten. Langsam ging einer der beiden Männer schwer atmend durch die Reihen und sammelte von den jammernden Fahrgästen die Wertgegenstände ein.
Schätzungsweise eine halbe Stunde später war der Spuk vorbei, die Entführer verschwanden im finsteren Unterholz, und Bundespolizei und TV-Teams trafen am Ort des Geschehen ein. Die Polizisten setzten sich mit ihren blinkenden Waffen vor den laufenden Kameras richtig in Szene, und auch einige Fahrgäste, die kurz zuvor noch fürchterlich gejammert hatten, taten sich hervor, indem sie ausschweifende Interviews gaben und wie wild gestikulierten.
Wenig später konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen, und am kommenden Morgen empfing uns Belém mit prächtigem Wetter und einigen Sehenswürdigkeiten. Belém, das Tor nach Amazonien, war für Kathrin und mich Ausgangspunkt für eine gestaffelte Schiffsreise über Santarém und Manaus zum Urwalddorf Anori, das am Solimões liegt.

Hafen in Belem
Hafen in Belem

Belém war der mit Abstand heißeste und schwülste Ort auf unser Reise, und der Schweiß floss einem auf dem Hotelzimmer in Strömen. Jede leichteste Bewegung ließ die Tropfen auf der Stirn und am ganzen Körper nur so herunterperlen. Ein Ticket für eines der vielen Schiffe zu bekommen, war nicht kompliziert. In der Nähe des Ver o Peso Marktes standen genügend fliegende Verkäufer, die Tickets für eine beliebige Fahrt anboten.
Um uns auf die große Fahrt nach Manaus einzustimmen machten wir eine eintägige Fahrt zum Örtchen São Francisco und zurück. Der Moment des Einbiegens des Schiffes vom Hauptstrom in einen engen Nebenarm des Amazonas war überwältigend. Die Ufer waren dicht bewachsen, mit Laubwerk überladene Äste hingen seitlich ins Wasser, und Affen sprangen munter von Ast zu Ast. Gänsehaut machte sich auf unserem Rücken breit. Wir waren überwältigt wie kaum zuvor in unserem Leben.
Drei Tage später machten wir es uns auf einem weißen, geschwungenen Linienschiff, das in Richtung Santarém fuhr, bequem, suchten einen Platz für unsere Hängematten und kamen mit den ersten Brasilianern ins Gespräch. Mit dem einzigen weiteren Touristen an Deck freundete ich mich sogleich an. Er war ein junger, geselliger Mann aus Ghana, der sich ohne jegliche Kenntnisse in Spanisch und Portugiesisch durch die Weiten Südamerikas schlug. Ich hatte alle Achtung vor ihm und lud ihn auf einige eisgekühlte Brahma Choppa auf dem oberen Deck ein.
Die insgesamt fünftägige Tour nach Manaus und Anori war mit Abstand der beeindruckendste Teil unserer siebenwöchigen Reise durch Brasilien. Vorbeiziehende Wälder, einsame Holzhütten, in denen des Abends Petroleumlampen funzelten, Flussdelphine, die Nächte in den Hängematten auf dem freien Unterdeck, die täglichen Mahlzeiten, die aus Feijão und Farinha bestanden und der Umgang mit den Einheimischen trugen zu einem unvergesslichen Erlebnis bei.
Bei unserem Zwischenstop in Santarém besuchten wir ein Folklorefestival, bei dem jugendliche Gruppen farbenprächtige Tänze in einem kleinen Stadion vorführten.
Doch Santarém blieb uns nicht nur in angenehmer Erinnerung. Auf dem Schiff hatten wir uns Amöben eingefangen, die in Magen und Darm für ordentliches Durcheinander sorgten. So kam es, dass einer meiner schlimmsten Nächte meines Lebens in einer Herberge unweit des Hafens Santaréms stattfand. Vor Schwäche schaffte ich es kaum, in der Hospedaria die Treppe hinab zur Toilette zu kriechen. Unten angekommen rutschte ich über die Fliesen, brach endgültig zusammen und sah vor meinen trüben Augen eine riesige Heuschrecke, die mich aus einer Ecke heraus anglotzte.
Ich wusste nicht, ob ich mich zuerst vor das Klo knien sollte oder zuerst auf das Klo setzen sollte. Es brachen alle Dämme. Ich kotzte mir die Seele aus den Hals, und ein übler Durchfall ergänzte das nächtliche Szenario. Völlig fertig schleifte ich mich über die Fliesen und blieb neben der Heuschrecke für eine halbe Stunde liegen.

Santarem
an Bord eines Schiffes

Mir wurde klar, welch eine Höchsstrafe es ist, in den Tropen krank zu werden. Ich dachte an Cholera und Malaria, und ich war mehr als dankbar, als es mir zwei Tage später wieder weitaus besser ging. Auch Kathrin erwischte es kurze Zeit später und musste mit einer Duchfallerkrankung kämpfen.
Von Santarém aus ging es mit einem Schiff weiter in Richtung Millionenmetropole Manaus, die einst einen gigantischen Aufschwung während des Kautschukbooms erlebte. Manaus ist alles andere als eine gemütliche Stadt inmitten der Regenwälder Amazoniens. Industrie, drei riesige Häfen mit schwimmenden Docks, Wohn- und Geschäftsbauten im 60er Jahrestil, jämmerliche Hütten auf Stelzen inmitten von Abwasser in den Favelas der Stadt, moderne Einkaufsstraßen und nicht zuletzt das rosa getünschte Teatro Amazonas bestimmen das Antlitz der Stadt.
Um noch einmal die Ruhe und Weite der Flussläufe des Amazonas genießen zu können, mieteten wir uns auf einem privaten Schiff einen Platz für unsere Hängematten und fuhren ins südwestlich von Manaus gelegene Urwalddorf Anori, das nur vom Wasser aus erreichbar war.
Zwei Tage verbrachten Kathrin und ich in dem Dorf, das schon fast eher einer Kleinstadt glich. Wie bereits zuvor in Santarém gab es auch hier eine festa de folclore. Die Einheimischen zeigten ihr ganzes brasilianisches Temperament, tanzten, jubelten und schossen Böller in den Himmel. Wer denkt, in einem Urwalddorf sei nur das Warzenschwein zu Hause, der sieht sich mächtig getäuscht!
In Anori borgte mir ein junger Brasilianer sein Fahrrad, damit ich mit der Fotokamera Erkundungen ins Umland machen konnte. Hinter den Häusern schloss sogleich dichter Wald auf, und im Unterholz wühlten verwilderte Hausschweine. Folgte man einem Pfad, so kam man nach einigen Kilometern auf eine Lichtung, die sich ganz plötzlich auftat und mit vielen rotbraunen Termitenhügeln übersät war. Hellgraue und braune Rinder grasten auf der erstaunlich trockenen Wiese und ließen sich durch mein Erscheinen in keinster Weise stören.
Mit dreißig zum Abschied geschenkt bekommenen Orangen verließen Kathrin und ich wieder mit dem Schiff Anori und kehrten nach Manaus zurück, von wo aus mein Inlandsflug in Richtung Rio de Janeiro zwei Tage später erfolgen sollte.
Kathrin blieb in Manaus und wartete auf Christina Haverkamp und Rüdiger Nehberg, denen sie beim Aufbau einer Krankenstation bei den Yanomami Indianern behilflich sein wollte.

auf dem Amazonas
Favela in Manaus

Mit Saudade im Herzen nahm ich Abschied und flog ins mittlerweile abgekühlte und trübe Rio de Janeiro zurück. Mit British Airways sollte es einen Tag später über São Paulo nach London und Hamburg zurückgehen, doch noch gab es eine letzte Hürde zu nehmen. Am Strand der Copacabana versuchte am hellichten Tag ein junger Mann mich auszurauben. Den Revolver hatte er vorn in der Hose zu stecken, und mit den Händen hielt er mich an den Schultern fest. Zwar hatte ich nichts wertvolles bei mir, doch ich sah bereits meine Wanderstiefel, die auch auf den Schiffen bereits ernsthaft betrachtet wurden, den Besitzer wechseln. Da ich keineswegs barfuß nach Hause zurückkehren wollte und Wut in mir aufkam, beschloss ich, mich zur Wehr zu setzen. Kurzerhand versetzte ich dem jungen Mann einen heftigen Schlag, riss mich los und rannte anschließend in Richtung Avenida Atlantica...
Meine einzige Furcht war, dass er mir im Affekt in den Rücken schießen würde. Seine Bemühungen, zu Fuß die Verfolgung aufzunehmen scheiterten, und auch von der Schusswaffe machte er keinen Gebrauch.
Erst, als ich mein Zimmer in der Hospedaria erreichte, kam ich zur Ruhe. Keuchend warf ich mich auf das Bett und ließ das Erlebnis am Strand Revue passieren. Mir wurde bewusst, dass es auch anders hätte ausgehen können. Ich wäre nicht der erste Tourist gewesen, der in Rio bei einem Überfall sein Leben ließ. Ein Messerstich in die Brust, eine Kugel in den Kopf oder in den Rücken. Ich dankte Gott und wusste, dass diese Reise mein weiteres Leben prägen würde!
24 Stunden später saß ich in einem Flieger von British Airways und schaute auf die abendliche Stadt unter mir. Weit unten der Corcovado, das Lichtermeer der Stadt, die dunklen Hügel...
Adeus, o Brasil, até logo! Ich komme wieder, ganz bestimmt!


Fotos aus Brasilien von der weiteren Tour 2008:
Rio de Janeiro, Niteroi, Guaratiba


Die letzten Forenbeiträge des Reise-Forums:


Informationen zu Marco Bertram

Zur Person: Marco Bertram
• Freiberuflicher Autor und Foto-Journalist
• Zahlreiche Reisen nach Russland, Brasilien, Kanada, Ägypten und quer durch Europa.
• Verfasser einer Vielzahl an Berichten, Reisereportagen und Kurzgeschichten.
• Autor der beiden Bücher "In 7 Wochen von Rio nach Manaus" und "13 Reise-Fragmente".
• Segelprojekt Berlin-Sydney 2000
• Im April 2005 wurde eine Wanderausstellung zur deutsch-deutschen Grenze realisiert. Vorabpräsentation beim Europäischen Parlament in Brüssel.
• Diavorträge zur Transsib & zur deutsch-deutschen Grenze
• größere Vorträge bisher: im Hyatt Hotel Köln für Gebeco, im Maritim Hotel Travemünde für die Raiffeisenbank, in Lübeck, in Hartha, im Tränenpalast Berlin
• Iron Curtain Trail: Unterwegs auf dem Balkan
Infos zu Marco Bertram


13 Reise-Fragmente

Schiffbruch bei heftigem Sturm auf der Nordsee im November 1999 - auf der Fahrt nach Sydney gerieten zwei Segelboote vor Holland in schwere Seenot, eine Busentführung im Norden Brasiliens, eine Festnahme an der slowakischen Grenze, ohne Gepäck von Kairo nach Theben West. mit der Transsib quer durch Asien, Leben in einem Zen-Kloster in New Orleans und eine mit Krankheit verbundene Reise in Indien.
Dies sind die spannenden Höhepunkte im Reisebuch "13 Reise-Fragmente" von Marco Bertram und Mark Bauch.
Details zum Reisebuch.
Eine Bestellmöglichkeit gibt es bei:
www.amazon.de


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Rio de Janeiro


Informationen zur Tour und zu Brasilien allgemein:

Sieben Wochen ging es im Sommer 1996 quer durch Brasilien.
Nach zehn Tagen Rio de Janeiro ging es mit einem Linienbus in den Itatiaia-Nationalpark, der parallel zur Küste zwischen Rio und São Paulo liegt.
Mit Rucksack wurde ein paar Tage gewandert und bei einheimischen Brasilianern im Atlantischen Regenwald übernachtet.

Wahlkampf in Manaus

Mit dem Bus ging es weiter in die Hauptstadt Brasilia. Bei einer wohlhabenden Familie wurden in der Nachbarstadt Goiânia zehn Tage verbracht.
Wieder ging es mit einem Linienbus weiter in Richtung Amazonasmündung. Von Belém aus wurde der Lauf des Amazonas in mehreren Etappen mit Schiffen abgefahren.
Belém, Santarém, Manaus und Anori waren die Stationen der Amazonastour. Nach sieben Wochen ging es von Manaus aus mit dem Flugzeug über Rio de Janeiro und London nach Deutschland zurück.

VASP Ticket

Zu empfehlen sind vor allen Dingen ein Aufenthalt in Amazonien und eine Fahrt mit den dortigen Linienschiffen.
Zu beachten ist das landesweite Risiko der Kriminalität!
Zweimal wurde ich in Rio de Janeiro überfallen.
Einmal wurden wir Opfer einer Busentführung auf der Strecke von Goiânia nach Belém.
In solchem Fall unbedingt (!) Ruhe bewahren. Möglichst nur Reiseschecks mitnehmen und unbedingt Kenntnisse im Portugiesischen vor Antritt der Reise aneignen!


Diavortrag Transsibirische Eisenbahn

Auch 2008/09 wird es Diavorträge über die Transsibirische Eisenbahn, Russland, die Mongolei und China geben.
Mit der Transsib geht es von Vladivostok über Irkutsk und Ulaanbaatar nach Beijing.
Infos zum Diavortrag gibt es hier!
Weiterhin gibt es seit Januar 2004 Vorträge über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze.
Zudem gibt es auf dieser Seite einen ausführlichen Reisebericht über die Transsib.


Segelprojekt Berlin-Sydney 2000

Das Segelprojekt Berlin-Sydney 2000.
Im Herbst 1999 sollte es mit zwei selbst gebauten Segelbooten zu den Olympischen Spielen nach Australien gehen, doch ein schwerer Sturm auf der Nordsee durchkreuzte alle Pläne!


S. Melcer

Reise-Fotografie von S. Melcer.
Auf der Website von S. Melcer gibt es ebenfalls zahlreiche Bilder aus verschiedensten Regionen der Erde zu sehen.
Schwerpunkte sind neben Brasilien die Länder Thailand, Mexiko, Venezuela und Portugal.


www.ddr-fotos.de

• Im Fotoarchiv von www.ddr-fotos.de werden online hunderte s/w-Aufnahmen aus der DDR gezeigt. Das Archiv umfasst insgesamt rund 50.000 Fotos und erstreckt sich im Zeitraum von 1949 bis 1973.
Zum DDR-Fotoarchiv



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