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Mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch den asiatischen Kontinent
Im Reise-Forum werden Fragen zur Transsib diskutiert und ausgetauscht!
Ein Bericht über die Transsibirische Eisenbahn von Marco Bertram im Turus Magazin
Auf dieser Website: Fotogalerie Transsib
Nach mehreren Osteuropa-Touren zuvor nach Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei war es nun
soweit. Nun sollte der große Schritt in Richtung Osten erfolgen. Russland wartete.
Mit der Transsibirischen und Transmongolischen Eisenbahn ging es von Moskau aus zum Baikalsee und nach Irkutsk,
und von dort aus weiter nach Ulaanbaatar / Ulan Bator und Beijing / Peking. Zuvor wollten
wir bereits mit der Bahn über Warschau und Minsk anreisen.
Sämtliche Visa besorgten mein Reisepartner Jan Noack und ich uns im Berliner Reisebüro Vostok. Mit
Jan war ich bereits in den besagten osteuropäischen Ländern unterwegs, zudem sammelten wir gemeinsame, unvergessliche
Erfahrungen auf einer Tour quer durch Ägypten im Februar 1996.
Mit etwas mulmigem Gefühl setzten Jan und ich uns an einem Septembermorgen im Jahr 2000 in den Intercity
nach Warschau, um dort in den Nachtzug in Richtung Weißrussland und Moskau umzusteigen. An der
polnisch-weißrussischen Grenze wurden die Zollformulare nur in russischer Sprache ausgeteilt, und so war
es gut, dass wir zuvor unsere Kenntnisse aufgefrischt hatten ...
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Die Grenzkontrollen wurden gründlich durchgeführt, und man bedenke, dass für die Reise durch
Weißrussland ein Transitvisum von Nöten ist. Zwischen Weißrussland und Russland gab es daüür
gar keine Kontrollen mehr. Ein Abkommen beider Länder regelte den internen Grenzverkehr.
In Moskau begann einen Abend später kurz vor Mitternacht die eigentliche Reise. Nach
einem Rundgang durch das Zentrum der russischen Hauptstadt zogen Jan und ich zum
Bahnhof Jaroslav. Mit den Rucksäcken
auf dem Rücken drängten wir uns mit den anderen
Leuten auf dem dunklen Bahnsteig, zählten die
Waggons ab, betraten nach der Billetkontrolle des Prowodniks den Zug, schoben uns durch den schmalen
Gang und zwängten uns in das für uns bestimmte Abteil, wo eine dicke aserbaidjanische Frau
bereits ihr fahl gekochtes Hühnchen auf ihrem Schoß tranchierte.
Vier Nächte und drei Tage sollte unsere Fahrt mit dem Zug Nummer 4 in einem Waggon der 2.
Klasse nach Irkutsk dauern. Das Abteil, das 2 mal 2 Meter maß, war unser Zuhause bis zur Ankunft
in der Stadt an der Angara.
Die Mitreisenden in unserem Waggon kamen aus den verschiedensten Regionen
der ehemaligen Sowjetunion: Turkmenistan, Kasachstan, Aserbaidschan, Kirgisien und Russland. Auch einige Mongolen
waren auch unter uns. Sie belegten die beiden vorderen Abteile des Waggons.
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Langeweile kam während der Fahrt nach Irkutsk nie auf. Schnell kamen wir ins Gespräch mit den anderen
Reisenden. Auf Wunsch unserer Abteilnachbarn tauschten Jan und ich das Abteil und hatten nun die junge
Turkmenin Katé mit ihrer 12jährigen Tochter Dascha als Mitbewohner. Wir setzten uns
auf die unteren Betten und unterhielten uns bei einer Tasse schwarzen Tee über unsere Tätigkeiten,
unsere Heimatorte und über Russland. Preisvergleiche, innere Sicherheit und Politik wurden
in Russland stets gern besprochen.
Draußen zogen Wiesen, Felder, kleine Wälder und viele Datschen in den zahlreichen Dörfern vorbei.
Immer wieder ergaben sich hervorragende Fotomotive, und ich zog ein Fenster auf dem Gang herunter und
fertigte so einige Aufnahmen an.
Bei trübem Wetter rollten wir im 957 km hinter Moskau liegenden Bahnhof von Kirov ein. Händler
kamen zu den Waggons und boten Gemüse, Getränke und Teigwaren an. Betreten durften sie die Waggons nicht. Die
Prowodniks an den Türen nahmen ihre Aufgabe sehr ernst. An der Wand des Bahnhofsgebäudes hing ein
altes Schild aus der Zeit der UdSSR: Eine Auszeichnung für hervorragende Arbeit für den Kommnunismus!
Wie alle Bahnhöfe der Transsib war auch der von Kirov nicht überdacht. Dafür waren die Gebäude stets
farbenfroh angestrichen: Hellblau, rosa, orange oder weiß.
Ein Tag nach Abfahrt in Moskau passierten wir in der Nacht den Ural, der die natürliche Grenze
zwischen Europa und Asien markiert, und trafen am Morgen im sibirischen Tjumen ein.
Die Nächte in den Betten der Transsib waren durchaus angenehm. Das kontinuierliche Rattern der Räder
über Schwellen und Schienen ließ einen sanft schlafen. Nur die knallenden und hämmernden Geräusche
der Weichen brachten einen anfangs auf den Gedanken, die Räder würden aus den Gleisen springen. Die
vergleichsweise niedrige Höchstgeschwindigkeit von rund 80km/h ließ einen jedoch nicht das schlimmste befürchten.
Vorbeiziehende Felder, Wiesen und typisch russische Dörfer begrüßten uns am kommenden Morgen. Von schiefen
Lattenzäunen und sorgsam gepflegten Beeten umgebene Datschen prägten das Bild der ersten beiden Tage.
Noch empfing uns Asien mit regnerischem Schmuddelwetter, doch beim Erreichen des hellblauen Bahnhofs
von Nasiwajewskaja zeigte sich der sibirische Spätsommer von seiner schönsten Seite.
Ilanskaja, Omsk, Nowosibirsk, Balesino. Äberall bot sich ein ähnliches Bild. Alte Männer und Frauen mit
Schürzen, Kopftüchern und Kitteln boten getrockneten Fisch, Kartoffeln, Teigtaschen und Milch in Flaschen
an. Teigtaschen in Zeitungspapier und Kartoffeln in verschlissenen Ledertaschen.
Hinter Omsk am Irtysch wurde Sibirien ursprünglicher. Kilometerweite Birkenwälder. Baumwipfel, die
sich im strammen Ostwind bogen. Einsame Holzhütten auf Lichtungen und Wiesen. Sandige Schneisen kreuzten
die Bahnstrecke der Transsib.
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Krasnojarsk wurde am Nachmittag erreicht. Langgestreckt lag die Stadt zwischen und auf den kahlen Hügeln.
Zahlreiche Funk- und Strommasten und die für
Russland typischen Reihengaragen prägten die Außenbezirke.
Als ich auf dem Bahnsteig von Krasnojarsk fotografierte, wurde ich von Militärangehörigen skeptisch beobachtet.
Verunsichert verschnürte ich meine Kamera im Abteil in den Stoffbeutel und hätte fast verpasst, Aufnahmen vom
breiten Strom Jennessej hinter der Stadt anzufertigen.
Die Abende verbrachten Jan und ich mit Gesprächen, Karten spielen, Tee und Baltica Nummer 9. Übertreiben
sollte man es jedoch mit dem Piwo nicht, denn die Toilette wurde kurzerhand bei jedem Zwischenstopp
vom Prowodnik abgeschlossen. Eines Morgens ignorierte ein Mongole das energische Klopfen des Prowodniks.
Statt das Örtchen zu verlassen gab er wüste Beschimpfungen von sich. Der Wodka war wohl am Abend zu viel.
Ohne Pardon öffnete der Prowodnik mit dem Vierkant die Tür und zog den verdutzten Mongolen heraus. Es war
ihm kaum möglich, rechtzeitig die Hose hochzuziehen.
Ein anderer Mongole zeigte sich am Morgen ebenfalls robust. Betrunken suchte er auf dem Gang seine
Kameraden und riss eine Abteiltür nach der anderen auf. »Gedje Mongol? Gedje Mongol?« lallend
torkelte er am Abteil des Prowodniks vorbei und riss dabei so kräftig am Griff der Abteiltür, dass
er diesen vollends demolierte ...
Hinter Angarsk erreichten wir den ersten Bahnhof von Irkutsk, der mitten im Industriegebiet lag. Wenige
Minuten später rollte der Zug langsam auf dem zentral gelegenen Bahnhof von Irkutsk ein.
Wir verabschiedeten uns von Katé, ihrer Tochter Dascha und den anderen Leuten in unserem Waggon.
Wehmut kam auf, doch das sibirische Leben nahm uns auf Anhieb in Irkutsk in Empfang und verdrängte
sämtliche traurigen Gedanken.
Irkutsk - 5113 km hinter Moskau. In der Stadt trafen wir die deutsche Studentin Kathrin Beutin, die dort ein Jahr
an der Universität studierte. Ihre Eindrücke aus Sibirien sind auf ihrer Website nachzulesen!
Jan und ich nächtigten in einem sibirischen Holzhaus bei einer Familie und
verbrachten zehn Tage in Irkutsk, das einst das Paris Sibiriens genannt wurde.
Noch war es warm und sonnig, doch der rauhe Winter lauerte bereits im Norden. Die letzten warmen
Tage mussten genutzt werden, und somit fuhren wir mit einer Rakjeta die Angara hinauf zum Baikalsee.
Im dortigen Listjanka wurden wir vom frisch geräucherten Omul-Fisch erwartet, der von alten Leuten
direkt aus der Räucherkiste verkauft wurde. Ein zweiter Abstecher führte uns mit der Elektricka zum
südlich gelegenen Sljudjanka,
wo wir mit Kathrin Beutin und dem Engländer Anthony Walker in den Bergen
wandern gingen. Die Landschaft war grandios und erinnerte mich an die Rocky Mountains. Auch hier
roch es auf den Bergpfaden nach Braunbär und Abenteuer!
Am Ufer des Baikalsees warf ich eine Münze in das Wasser - auf, dass ich wiederkehren werde. Und dieser Wunsch
wurde ja nur 9 Monate später im Juni 2001 wahr ...
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Der Abschied aus Russland Anfang Oktober fiel schwer, wussten wir damals noch nicht, dass wir all
die Leute in Irkutsk so bald wiedersehen würden. Die Vorfreude auf die Mongolei ließ jedoch
auch dieses Mal wieder Kummer und Trauer verfliegen. Zudem kam in den Waggons kurz hinter der
Stadt Ulan-Ude lebhafter Trubel auf. Die russische Grenzstadt Nauschki näherte sich, und somit auch die
strengen Grenzkontrollen, die mehrere Stunden andauern würden.
Die mongolischen Händler wurden stetig unruhiger und rumten Kisten, Pakete und Tüten von einer
Ecke in die andere. Nicht zu vergessen Dutzende neu gekaufte Stiefel, in denen ganz unten die
Schnapsflaschen steckten. Aucg wir wurden gefragt, ob wir nicht ein paar Pharmazeutika an uns nehmen
könnten. Alles wurde akribisch auf die Zollkontrollen vorbereitet.
Während der sechsstndigen Kontrolle drückten wohl die Beamten mehrere Augen zu, denn was noch so alles
hinter Verkleidungen und in ominösen Kartons steckte, konnte man nur erahnen. Ernsthafte Probleme gab es an
der Grenze nur aus einem Grund. Eine kleines Kind war plötzlich spurlose verschwunden und musste von
Geländefahrzeuen in der Finsternis gesucht werden. Ohne sichtlichen Erfolg.
Auch nicht ganz ohne
Probleme verlief die Verteilung der Güter und Waren nach Erreichen des mongolischen Bodens.
Die ganze Nacht über
stritten die Mongolen auf dem Gang und zerrten Kisten und Säcke von einer Ecke in die andere.
Am frühen Morgen trafen wir in Ulaanbaatar ein. Auf dem Bahnsteig befand sich bereits eine fast
undurchdringliche Menschenmasse, die auf Freunde, Verwandte oder Gäste wartete.
Zwei Wochen verbrachten Jan und ich in der mongolischen Haupstadt, die sich als überaus spannend und interessant erwies.
Zuerst bot uns das "Matrix Guesthouse" in einem Wohnviertel gleich hinter dem Nationalzirkus Unterkunft,
doch wechselten wir eine Woche später in das "Nassan Guesthouse", das im Zentrum der Stadt hinter
der türkischen Botschaft lag.
Die Zeit in Ulaanbaatar und im weiten Umland waren wohl die
interessantesten der gesamten Reise. Ulaanbaatar war eine andere Welt. Die Jurtensiedlungen am Rande
der Stadt, die Tempel- und Klosteranlagen und die einsamen Berge und Steppen rund um die Stadt.
Die Nadeln der Lärchen auf den Bergen waren herbstlich gelb gefärbt und leuchteten im Spätsommerlicht.
Von den umliegenden Bergen konnte
man in den Talkessel blicken, in dem die Stadt mit den vielen Neubausiedlungen und Jurten lag. Von oben
wirkte sie noch fremdartiger, wie eine Siedlung auf einem fremden Planeten. Jan und ich wanderten durch
die Berge, ruhten auf den warmen, weichen Lärchennadeln und spürten die Einsamkeit durch und durch.
Stille und Ruhe kehrten ein, es war phantastisch.
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Aber es gab auch Lebhaftigkeit. Mit Bernhard Niebaum, der sich mit seinem Rad gerade auf einer Asientour
befand, gingen wir einige Male essen und das eine oder andere Bier im berühmten Khan-Bräu trinken.
Turbulent ging es auf dem Black Market in den Auäenbezirken Ulaanbaatars zu. Ausmaße, Gewühl und Lärm
übertrafen alles, was ich bis dahin auf den Märkten dieser Welt gesehen hatte. Nicht die
Obstmärkte in Kairo oder die Fischmärkte in den brasilianischen Küstenstädten, nein, der Black Market
in Ulaanbaatar war die Krönung.
Hunderte, ja tausende Fahrzeuge parkten vor dem Eingangstor des Marktes. Abenteuerliche Jeeps,
Kleinbusse und Laster aus den ländlichen Regionen. Voll beladen mit Ware, voll gestopft mit
Leuten. Die Radkästen waren mit Lehm und Schlamm verkrustet und zeugten
von langen, strapaziösen Anfahrten.
An den Ständen des Marktes konnte man wirklich alles erwerben. Alles irdische fand dort noch
eine Verwendung. Zudem ging es aus mitteleuropäischer Sicht recht robust zu, und Jan und ich kamen aus dem
Staunen und Lachen nicht mehr heraus.
Die Zeit schritt voran, und es hieß, auch hier Abschied zu nehmen.
Die letzte Etappe führte uns von Ulaanbaatar auf der bis zur Grenze eingleisigen Strecke in die chinesische Hauptstadt und Weltmetropole
Beijing. Die Fahrt von Ulaanbaatar nach China erfolgte über Nacht, und an der
Grenze zu China mussten die Radgestelle der Waggons wegen der unterschiedlichen Gleisbreite in beiden Ländern ausgetauscht
werden.
Die Stunden am Abend zuvor verbrachte ich im letzten Waggon an der Tür an der Rückseite des Zuges. Endlose, einsame
Landschaften zogen kilometerweit dahin. Keine Jurten, keine Hütten, kein Mensch. Wie eine Schlange zog sich
der einzelne Schienstrang mit seinen hölzernen Schwellen durch die trockene mongolische Landschaft. Die Sonne ging
tiefrot unter, und die Nacht brach über der Wüste Gobi herein.
China war in keinem Punkt mit der Mongolei vergleichbar, auch wenn beide Länder häufig in einem
Zusammenhang genannt werden. Die räumliche Nähe täuscht über die großen Unterschiede hinweg.
Beijing war das komplette Gegenteil zu Ulaanbaatar, auch wenn in der mongolischen Hauptstadt
mittlerweile die ersten modernen Hochhäuser
entstehen und der fernöstliche Einfluss bemerkbar ist. Beijing, oder auch Peking genannt,
hat in den letzten Jahren
unglaublich zugelegt. Bürotürme wachsen sprichwörtlich wie Pilze aus dem Boden. Glaspaläste,
breite, moderne Schnellstraße, kolossale Bankgebäude, Einkaufszentren und neue Wohngebiete
werden im Wochentakt errichtet.
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Aber es gibt auch noch das alte Beijing. Noch. Denn nach und nach möchten die Chinesische Regierung
und die Stadtverwaltung diese alten Stadtteile von der Landkarte verschwinden lassen. Die Olympischen
Spiele kommen 2008 in die Hauptstadt, und da möchte man nur ein sauberes, gepflegtes und modernes
Antlitz präsentieren. In den noch bestehenden alten Vierteln mit den kleinen Häusern, engen
Gassen und verwinkelten Höfen werden abends frisch zubereitete Speisen den Passanten angeboten.
Es duftet, es riecht, die Augen werden von Reizen überflutet, und man könnte meinen, man befände
sich bereits in südlichen Gefilden in Bangkok oder Rangun.
Wir suchten Quartier in einem Hotel im
südlichen Teil der Stadt. Die unteren Zimmer im Kellergeschoss waren überaus preiswert, und man traf
dort nette Leute aus der ganzen Welt. Das geflieste Vierbettzimmer teilten wir mit einem schnarchenden
Japaner und Ragnar Wagstein von den Faröer Inseln. Gemeinsam mit Ragnar, der einen landestypischen Pullover der Faröer
trug, verbrachten wir die restlichen fünf Tage, die wie im Fluge vergingen.
Die Verbotene Stadt, der Besuch einer Pekingoper, die ausgiebigen Spaziergänge in den belebten Straßen
und Gassen machten den Aufenthalt in Beijing zu einem krönenden Abschluss der über 10.000 Kilometer
langen Reise von Berlin bis an die chinesische Ostküste.
Also, auf ein Neues, und vielleicht wird die Bahnreise eines Tages in Beijing in Richtung
Hongkong, Vietnam, Thailand, Laos, Burma und Myanmar fortgesetzt ...
Der Wurf der Münze in den Baikal zeigte Wirkung.
Im Juni 2001 war ich mit Jan Noack noch einmal in Sibirien unterwegs. Von Vladivostok aus fuhren
wir mit der Transsibirischen Eisenbahn über Chabarowsk, Belogorsk, Tschita und Ulan Ude nach Irkutsk,
wo wir alte Freunde wiedertrafen.
In Sibirien hatte ich Tagebuch geführt und diese Beiträge vor Ort ins Internet gestellt. Die
unveränderten Berichte sind hier auf dieser Website zu lesen:
Mit der Transsib Vladivostok nach Irkutsk
Fotogalerie Transsib
Ein Bericht über die Transsibirische Eisenbahn von Marco Bertram im Turus Magazin
Die letzten Forenbeiträge des Reise-Forums:
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Zur Person: Marco Bertram
Freiberuflicher Autor und Foto-Journalist
Zahlreiche Reisen nach Russland, Brasilien, Kanada, Ägypten und quer durch Europa.
Verfasser einer Vielzahl an Berichten, Reisereportagen und Kurzgeschichten.
Autor der beiden Bücher "In 7 Wochen von Rio nach Manaus" und "13 Reise-Fragmente".
Segelprojekt Berlin-Sydney 2000
Im April 2005 wurde eine Wanderausstellung zur deutsch-deutschen Grenze realisiert. Vorabpräsentation beim Europäischen
Parlament in Brüssel.
Diavorträge zur Transsib & zur deutsch-deutschen Grenze
größere Vorträge bisher: im Hyatt Hotel Köln für Gebeco, im Maritim Hotel Travemünde für die
Raiffeisenbank, in Lübeck, in Hartha, im Tränenpalast Berlin
Iron Curtain Trail: Unterwegs auf dem Balkan
Infos zu Marco Bertram

Schiffbruch bei heftigem Sturm auf der Nordsee im November 1999 - auf der Fahrt nach Sydney
gerieten zwei Segelboote vor Holland in schwere Seenot,
eine Busentführung im Norden Brasiliens, eine Festnahme an der slowakischen Grenze,
ohne Gepäck von Kairo nach Theben West.
mit der Transsib quer durch Asien, Leben in einem Zen-Kloster in New Orleans und eine mit Krankheit
verbundene Reise in Indien.
Dies sind die spannenden Höhepunkte im Reisebuch "13 Reise-Fragmente" von Marco Bertram
und Mark Bauch.
Details zum Reisebuch.
Eine Bestellmöglichkeit gibt es bei:
www.amazon.de

Auch 2008/09 wird es Diavorträge über die Transsibirische Eisenbahn, Russland, die
Mongolei und China geben.
Mit der Transsib geht es von Vladivostok über Irkutsk und Ulaanbaatar nach Beijing.
Infos zum Diavortrag gibt es hier!
Weiterhin gibt es seit Januar 2004 Vorträge über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze.

Vidno ist ein modernes Sprachlernprogramm für Russisch-Lernende mit
Vorkenntnissen.
Eine optimale Vorbereitung für Leute, die demnächst eine Reise nach Russland vorhaben!
Einfach auf das Logo klicken und auf der Vidno-Website vorbeischauen ;-)
Eine Reise mit der Transsib auf eigene Faust zu organisieren ist leichter, als viele zuerst annehmen!
Doch folgende Punkte sind wichtig:
Weißrussland verlangt bei einer Zugdurchfahrt ein Transsitvisum.
Papiere und Visa sollten auch in Russland, der Mongolei und China korrekt sein.
Erstaunlicherweise waren die mongolischen Grenzbeamten am strengsten.
Russischkenntnisse sind in der Transsib absolut ein Vorteil!
Bahntickets lassen sich vor Ort in Russland relativ einfach erwerben.
In Ulaanbaatar ist der Kauf der Tickets etwas schwieriger.
Unterkunftsuche war stets überaus unproblematisch! Besonders in Ulaanbaatar und Beijing waren
schnell preiswerte Lösungen gefunden.
Horrormeldungen über die Kriminalität in Russland kann ich nicht bestätigen. Einfach die
üblichen Regeln einhalten.
Beim Fotografieren stets auf das innere Gefühl hören! Keine Militärobjekte in China ablichten!!
Im Fotoarchiv von www.ddr-fotos.de werden online hunderte s/w-Aufnahmen aus der DDR gezeigt.
Das Archiv umfasst insgesamt rund 50.000 Fotos und erstreckt sich im Zeitraum von 1949 bis 1973.
Zum DDR-Fotoarchiv

Fußball Nordost:
Wo spielen eigentlich die ehemaligen Traditionsvereine der DDR?
Dieser Frage wird hier auf www.ddr-fotos.de nachgegangen. Außerdem gibt es drei aktuelle Videos über die Fans in der Region Nordost.
Infos & Filme
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