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4103 Kilometer durch das ferne Sibirien - ein Tagebuch
Vor Ort aus Russland in der Zeit vom 11. Juni bis 25. Juni 2001
Und hier geht es vorab zu den: Fotos der Transsibtour
Vladivostok - "Beherrsche den Osten"
So lautet in die freie Übersetzung vom Russischen ins Deutsche.
659 000 Menschen wohnen in der Stadt am "Goldenen Horn" im fernen Osten. Mit der Fähre ist
Japan bequem erreichbar. Steht man in Vladivostok am Meer, befindet man sich wirklich
am anderen Ende unserer Erde...
Zu Sowjetzeiten boomte die Stadt als strategisch wichtiger Ort, heute jedoch fühlt sich die
Region ein wenig auf verlorenem Posten. Mit Japan und China wird reichlich Handel betrieben, und
es besteht ein fast intensiverer Kontakt zu diesen beiden Ländern als zu Moskau.
So kommt es, dass auf den Straßen von Vladivostok fast nur japanische Gebrauchtwagen anzutreffen
sind und der russisch-chinesische Grenzhandel blüht...
Am 11. Juni dieses Jahres war es wieder so weit, Sibirien rief!
Mein Reisebegleiter Jan Noack aus Frankfurt/Oder, wir fuhren bereits gemeinsam mit der Bahn von
Berlin nach Beijing, und ich flogen mit der Aeroflot nach Vladivostok, um von dort aus mit der
Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk zu fahren.
Wieder sollten hunderte Dia-Aufnahmen auf dieser Reise entstehen, die anschließend in meine
überarbeiteten Vorträge einfließen werden.
Direkt aus dem Fernen Osten hiermit ein Bericht über die Erlebnisse und Eindrücke am
Amurskij Zaliv, in der Transsibirischen Eisenbahn, am Baikal und in Irkutsk:
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Vladivostok, Mittwoch, der 13. Juni 2001:
Die Reise hierher machte uns bewusst, wie fern Vladivostok tatsächlich von Deutschland aus
gesehen liegt.
Zwei Stunden Flug nach Moskau. Transfer
vom internationalen Terminal zum "soliden" Terminal
für Inlandsflüge. Aus fünf Stunden Warten wurden knapp sieben, mit der Ungewissheit, ob der
Flug überhaupt nach Vladivostok stattfinden wird. Die Zustände am Gate 3 waren hart...
Überraschend war der überaus gute Service an Bord der Aeroflotmaschinen. Ebenfalls nicht
unbedingt zu erwarten war, dass wir in einer Boeing nach Moskau saßen, und von dort aus mit
einem modernen Airbus 310 transportiert wurden.
Der Anflug auf Vladivostok erinnerte mich sehr an Brasilien. Die strahlende Sonne, die grünen
Berge und Täler mit weitgezogenen Wäldern. Der Flughafen liegt inmitten des satten Grüns am
Rande der Stadt Artem, etwa 50 Kilometer nördlich von Vladivostok.
Die Ankunft des Airbuss aus Moskau war auf dem Flugplatz der Höhepunkt des Tages. Ausgestiegen
wurde mitten auf der Rollbahn, etwas abseits standen auf einer Wiese alte, zum Teil
verschrottete Flugzeuge der Aeroflot, und an einem rostigen Tor wartete bereits eine große
Ansammlung an Leuten, die mich an die Zustände in Ulaanbaatar erinnern ließ.
Nachdem aus einer dunklen Kammer von einem anscheinend aus den fünfziger Jahren stammenden
Fließband das Gepäck genommen werden konnte, ging es für uns nicht mit dem Taxi sondern mit
zwei ebenso alten Bussen in die Wohngebiete Vladivostoks. Die restlichen Kilometer legten wir
zu Fuß zurück.
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Die Stadt als solches liegt sehr interessant auf Hügeln, und im Hafen ruhen so einige
Kriegs- und Zivilschiffe. Die Mischung ist hier ein wenig exotisch, doch auch hier wird man an
jeder Stelle daran erinnert, dass man sich in Russland befindet. Das Einkaufen in den
"Gastronoms", die teilweise desolaten Straßen und Bürgersteige, die klapprigen Straßenbahnen
mit zum Teil mit Pappe verschlossenen Fenstern, die Trolleybusse, die akkurate Förmlichkeit
der Behörden und die jedoch unglaublich hilfsbereiten Leute auf den Straßen und im
öffentlichen und privaten Leben.
Der Zustand der Stadt ist weiß Gott wirklich nicht der beste, jedoch hat Vladivostok einen
eigenen Charme und einen Reiz. Immerhin wurde hier der Grundstein für den Bau der Transsibirischen
Eisenbahn im Osten gelegt. Ein Obelisk erinnert daran auf einem Bahnsteig des Bahnhofs.
Nach der Reise von Berlin über Irkutsk und Ulaanbaatar nach Beijing wird diese
Russlandreise mit Sicherheit meine Eindrücke von diesem Land erweitern und festigen...
Vladivostok, 14. Juni 2001
Gestern stand ein Fußballspiel auf dem Programm:
Lutch Vladivostok gegen Schachter Prokopewsk vor etwa 7000 Zuschauern im Dynamo-Stadion nahe
des Yachthafens der Stadt.
Die Stimmung war bei torgefährlichen Situationen sehr gut, ansonsten eher verhalten. Schals,
Transparente und Fahnen wie in den europäischen Ligen gibt es hier in Sibirien beim Fußball
nicht. Das Spiel endete 2:0, und die reichlich anwesende Miliz hatte kaum etwas zu tun...
In drei Stunden fährt unser Zug in Richtung Irkutsk ab. Das Wetter ist sehr trüb, was in
Betracht der möglichen Dias etwas enttäuschend ist, aber vielleicht wird es noch.
Immerhin wurden wir vorgestern in Vladivostok bei strahlendem Sonnenschein begrüßt.
Ein Besuch ins Internet ist hier absolut problemlos, entweder man geht zur Post, wo in
einem Nebenraum Computer stehen, oder man besucht direkt am Hauptbahnhof das Businesscenter.
Völlig aus dem Rahmen fällt in Russland das Preisgefüge. Alles ist möglich. 50 Kilometer mit
dem Bus fahren für schlappe 3 DM inclusive Gepäckgebühr. Blienies, Pelmenies und Piroggen für
Pfennige, jedoch kann man seine Pizza auch für umgerechnet 20 DM in einem normalen Restaurant
um der Ecke essen.
In Moskau wollte man von mir am Flughafen für zwei Fassbier 240 Rubel haben, in der Hoffnung,
ich bemerke die eine Null nicht, welche zu viel war...
In einem normalen Magasin stehen neben Brot und anderen Alltagsprodukten hinter Glas
"Liebes-Aufputschtabletten" für 2100 Rubel, das sind für Leute in armen, ländlichen Gegenden bis
zu 6 Monatsgehälter...
Der Statement von Jan:
"Aufällig und markant sind die Gegensätze zwischen "preiswert" und für "russische Verhältnisse
extrem teuer". Zumal die teuren Sachen für uns Europäer nix besonderes sind.
Was in Russland fehlt, ist der Mittelweg. Hier gibt es nur die beiden Extreme!"
Vladivostok, 14. Juni 2001, fünf Stunden später...
Alles anders, alles neu!!!
Wegen eines Zahlendrehers auf unseren Tickets müssen wir die Fahrt nach Irkutsk
bis auf weiteres verschieben!!!
Schuld war jedoch nicht die Russische Staatsbahn sondern wir...
Aber was soll's, wir halten Euch auf dem laufenden, wann es nun endgültig in Richtung Baikal
weitergeht. Der Tag hatte es heute in sich, einige Stunden Stress liegen hinter uns, das
Warten in der Schlange vor dem Schalter war mehr als spannend.
Nun werden so einige Dias mehr über Vladivostok und Umgebung entstehen, Ihr dürft
gespannt sein...
Poka doragie drusija!!!
Vladivostok / Sedanka, 15. Juni 2001
Gestern ging es am späten Nachmittag in das 20 Kilometer entfernte Sedanka, welches an der
Transsibstrecke liegt und bequem mit der Elektricka erreichbar ist.
Sedanka liegt direkt am Wasser des Amurskij Zaliv und hat einen kleinen Sandstrand,
auf dem Kinder mit Ponys reiten und Männer und Frauen in kleinen Gruppen Vodka und Bier trinken.
Bereits gegen 18 Uhr torkelten die ersten volltrunken über die Gleise und kletterten den
Bahnsteig hinauf. Eine schwierige Aufgabe, denn der eine oder andere stürzte kurzerhand
rückwärts auf das Gleisbett...
Im dortigen Wohngebietfertigte ich einige Aufnahmen an.
Die Situation sieht dort alles andere als gut aus, wie meist überall in den russischen Städten
und Ortschaften. Schotterpisten, halb verfallene Wohnblocks, schiefe Strommasten, verrostete,
zusammengefallene Container an jeder Ecke...
Heute geht es entweder mit dem Schiff ein Stück auf dem Wasser entlang oder mit der
Elektricka ins nahe gelegene Amurskij Zaliv. Dort geht die Nebenstrecke nach Nachodka, wichtiges
Wirtschaftszentrum in der Region Primor'e, ab.
Nach zwei Tagen trübes Wetter scheint nun wieder die Sonne mit vollen Kräften. Aller
Voraussicht nach geht es nun am Sonntag um 12:30 Ortszeit weiter zum Baikal und nach Irkutsk!
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16. Juni 2001
Überaus interessant und spannend ist es, mit einem Fährschiff von Vladivostok aus zu den
vorgelagerten Inseln zu fahren. So geschehen gestern.
Zwei Stunden schipperten wir mit einer alten Fähre, voll beladen mit Autos und LKWs, zu einer
Insel und zurück. An den angelaufenen Anlegestellen mussten die Autofahrer ganze Arbeit leisten,
um ihre japanischen Fahrzeuge ans Land oder aufs Schiff zu bugsieren. Die Übergänge waren hoch,
und die Kanten der Kais abgebrochen und mit Schotter und Schlaglöchern übersät.
Außer den relativ häufig anzutreffenden Japanern sieht man hier keine asiatisch aussehenden
Leute. Beim Anblick der Einheimischen könnte man meinen, man sei kurz hinter Moskau oder Brest.
Im Gegensatz zu manchen sibirischen Provinzen wie Burjatien gibt es hier fast nur ausschließlich
europäisch aussehende Russen.
Heute ist definitiv unser letzter Tag in Vladivostok, denn morgen geht es im zweiten Anlauf
in Richtung Irkutsk. Mit der guten alten
Elektricka düsen Jan und ich am Nachmittag in die
Stadt Artem, um noch einmal das Umland kennenzulernen. Artem, genau, dort liegt auch der
Flughafen, auf dem wir mit dem Flugzeug ankamen...
17. Juni 2001
Do svidanja Vladivostok!
Der nächste Eintrag wird wohl am 20. Juni in Irkutsk erfolgen, denn nun sind wir mit der
Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. Dieses Mal werden wohl unsere Billets stimmen...
Mit der Elekticka ging es gestern in die Vororte der Stadt Artem. Artem liegt an der Strecke,
die von der Hauptstrecke der Transsibirischen Eisenbahn abzeigt und in Richtung Osten zur
Stadt Nachodka führt.
Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs war Nachodka Endbahnhof der Transsib,
denn Vladivostok war für Besucher komplett geschlossen.
Die Umgebung von Artem schaut sehr ländlich aus. Weitgezogene Felder und Wiesen, am Horizont
dunkelbläuliche Bergrücken. Hier trifft man wieder die für Russland so typischen Datschen an,
auf denen Gemüse und Obst angebaut werden. Der Boden ist gut, und jedes Stück Land wird intensiv
genutzt. Überall arbeiten Männer und Frauen auf den Feldern und jäten Unkraut und schauen
den vorbeimarschierenden Besucher neugierig an. Die Tätigkeit wird dann für einen Moment
unterbrochen.
Quitschvergnügt waren die Kinder, die auf den Wegen und Grundstücken umhertollten und uns ein
"Priviet" hinzuriefen. Eher schüchtern verhielten sich die älteren Leute...
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21. Juni 2001
Irkutsk hat uns wieder, und die Liebe zu dieser Stadt flammte in mir wieder auf!!!
Irkutsk hat einen ganz besonderen Charme. Die alten sibirischen Holzhäuser, die vielen Bäume
an den Straßenrändern. Es ist kontinentaler Hochsommer, die Sonne glüht, und die Frauen haben
sich hübsch gemacht...
Gestern um 15:30 Ortszeit trafen wir im sogenannten Paris des Ostens ein. Die Fahrt mit der
Transsib war wieder ein glanzvoller Höhepunkt. Inmitten von Einheimischen wurden wir im Wagon
Nummer 5 wieder auf Anhieb freundlichst aufgenommen, und es gab so einige nette Gespräche.
3 Tage und 3 Nächte waren Jan und ich mit der Bahn unterwegs. Vorbei an Chabarowsk,
Tchita und Ulan-Ude. Vorbei an Bergketten, die jenseits der chinesischen Grenze lagen, weiter
über den Amur, und vorbei an endlosen Wäldern und Wiesen.
Zusammen mit einer russischen Frau und ihren neun und einjährigen (!) Töchtern verbrachten wir
die Zeit zusammen im Abteil des Regelzuges Vladivostok-Moskau. Nein, nicht der bekannte "Rossia"
Nummer 1, sondern ein in Deutschland nicht so sehr bekannter Linienzug 317.
Es blieb viel Zeit um nachzudenken über die Verhältnisse auf dieser Welt, über die Weite,
das Leben, das Politische und Zwischenmenschliche. Bereits nach wenigen Stunden hatte mich die
innere Ruhe wieder. Jeglicher Stress war vergessen. Eine Zugfahrt mit der Transsib bringt
innere Ruhe und Zufriedenheit...
Nun warten noch 3 Tage Irkutsk, wo wir in einem alten sibirischen Holzhaus bei Freunden wohnen.
Spaziergänge an der Angara, eine Fahrt mit der Rakjeta zum Baikal nach Bolschie Katije,
viele aufschlussreiche, interessante Gespräche mit Russen und das eine oder andere Bier...
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23. Juni 2001
Mein Rücken brennt, und auf den Handflächen bildeten sich erste Blasen...
Grund dafür war die gestrige Arbeit auf einem Kartoffelfeld bei knallender Sonne und über 35
Grad Celsius im Schatten. Ich wollte das Leben in Sibirien auf dem Land erleben, und so fuhren
wir mit einem alten, klapprigen Ikarusbus etwa 30 Kilometer hinaus aus Irkutsk und besuchten
eine 70jährige Frau auf ihrer Datscha.
Um sich ein Bild von der wirklich harten Arbeit zu machen können, gingen wir den Tag über
mit zur Hand und hackten ein kleines Kartoffelfeld auf. Eh man es sich versieht, wuchern
Diesteln und Knopfkraut auf dem fruchtbaren Boden, und so blieb es gestern nicht nur beim
Hacken...
Die kooperative Gartengemeinschaft "Kinematografist", welche inmitten von Birken- und
Kiefernwäldern liegt, wurde vor etwa 20 Jahren gegründet. Über flieäendes Wasser und
elektrischen Strom verfügen die meisten dort noch nicht. Manch einer verbringt auch den
ganzen Winter über auf seiner Datscha. Zwar gibt es dort seit längerem keine Bären und Wölfe mehr, jedoch treiben verwilderte Hunde ihr Unwesen, die "weitaus schlimmer als Wölfe" seien.
In Irkutsk waren wir mit einem 45jährigen Mann namens Sascha unterwegs,
der uns die interessantesten, versteckten Ecken der Stadt zeigte. So kam es, dass wir an der
Angara auch den Direktor des Dekabristenmuseums trafen, der sich sehr erfreut über meine Fotos
im neu erschienen "Transsib-Handbuch" zeigte.
Weiter auf dem Programm stand für uns der Besuch bei einer Familie im Zentrum der Stadt, bei
der wir bereits vorheriges Jahr die Zeit über in Irkutsk verweilten. Die Freude war groß,
und man sprach über die touristischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten Sibiriens. Ich
versprach, mein Anteil dafür zu tun, dass Vorurteile gegenüber Russland in Deutschland abgebaut
werden...
Heute ist unser vorletzter Tag in Irkutsk, morgen geht es mit der Aeroflot zurück nach Berlin,
und mit der berühmten "Rakjeta" düsen wir noch einmal zum Baikal ins kleine Örtchen Balschie
Katie. Ein vorerst letztes Mal Räucherfisch essen, das Weltwunder eines Gewässers betrachten
und eine Münze in den See werfen, damit wir auch bestimmt wiederkehren!
Dies ist vorerst mein letzter Eintrag in dieses Sibirien-Tagebuch.
Vielen Dank für Euer Interesse, demnächst gibt es dann die Fotos,
es grüßt vielmals Marco Bertram!
25. Juni 2001
Wieder im heimischen Berlin.
Etwas Wehmut kommt auf. Die Brasilianer nennen dieses Gefühl Saudade.
Sehnsucht nach Sibirien, nach Irkutsk und zum Baikal.
Die Rückkehr war anstrengend und ging Schlag auf Schlag. Nach einigen Bieren mit Freunden an
der Angara in Irkutsk, wo sich viele Leute des Abends und in der Nacht tummelten, blieben nur
zwei Stunden Schlaf.
Nach mehreren Tagen heißem Wetter zog eine Gewitterfront
auf und ließ es ordentlich krachen. Bei mir kamen in Bezug auf den Heimflug erste Sorgen auf...
Am Sonntag in aller Frühe von der Innenstadt Irkutsks zum Flughafen zu kommen ist gar nicht
leicht, denn es fährt vor halb sieben so gut wie gar nichts auf den Straßen, und so kam es,
daß wir es gerade noch rechtzeitig zum Einchecken schafften.
Im Flughafengebäude pferchten sich gerade gut 200 Leute durch eine (!) Tür zur Vorkontrolle.
Die Stimmung war gereizt, und es wurde geschoben und geflucht. Taschen, Kinderwagen und
geschnürte Pakete inmitten der ganzen dicht gedrängten Menschen.
Mit einer Tupolev 154 ging es nach Moskau, von wo aus der Heimflug nach Berlin-Schönefeld
anstand. Zwei letzte Baltika-Bier in einem Cafe, ab ging es durch die 4 Kontrollen der
russischen Behörden, die Stempel krachten in Pass und auf das Flugticket, und anschließend hieß
es:
Poka, do svidanija doraga Rossia!!!
Es gibt noch mehr zum Thema Transsibirische Eisenbahn:
Eine Fahrt quer durch Asien im Herbst 2000 von Moskau nach Peking.
Fotos der Transsibtour von Vladivostok nach Irkutsk
Infos zum Buch 13 Reise-Fragmente (incl. langes Transsib-Kapitel)
Ein Bericht über die Transsibirische Eisenbahn von Marco Bertram im Turus Magazin
Die letzten Forenbeiträge des Reise-Forums:
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Zur Person: Marco Bertram
Freiberuflicher Autor und Foto-Journalist
Zahlreiche Reisen nach Russland, Brasilien, Kanada, Ägypten und quer durch Europa.
Verfasser einer Vielzahl an Berichten, Reisereportagen und Kurzgeschichten.
Autor der beiden Bücher "In 7 Wochen von Rio nach Manaus" und "13 Reise-Fragmente".
Segelprojekt Berlin-Sydney 2000
Im April 2005 wurde eine Wanderausstellung zur deutsch-deutschen Grenze realisiert. Vorabpräsentation beim Europäischen
Parlament in Brüssel.
Diavorträge zur Transsib & zur deutsch-deutschen Grenze
größere Vorträge bisher: im Hyatt Hotel Köln für Gebeco, im Maritim Hotel Travemünde für die
Raiffeisenbank, in Lübeck, in Hartha, im Tränenpalast Berlin
Iron Curtain Trail: Unterwegs auf dem Balkan
Infos zu Marco Bertram

Schiffbruch bei heftigem Sturm auf der Nordsee im November 1999 - auf der Fahrt nach Sydney
gerieten zwei Segelboote vor Holland in schwere Seenot,
eine Busentführung im Norden Brasiliens, eine Festnahme an der slowakischen Grenze,
ohne Gepäck von Kairo nach Theben West.
mit der Transsib quer durch Asien, Leben in einem Zen-Kloster in New Orleans und eine mit Krankheit
verbundene Reise in Indien.
Dies sind die spannenden Höhepunkte im Reisebuch "13 Reise-Fragmente" von Marco Bertram
und Mark Bauch.
Details zum Reisebuch.
Eine Bestellmöglichkeit gibt es bei:
www.amazon.de
Auch 2009/10 gibt es wieder Diavorträge, die deutschlandweit
angeboten werden.
Mit der Transsib geht es von Vladivostok über Irkutsk und Ulaanbaatar nach Beijing.
Infos zum Diavortrag gibt es hier!
Weiterhin gibt es auf dieser Seite einen weiteren ausführlichen
Reisebericht über die Transsib - von Moskau nach Peking.

Vidno ist ein modernes Sprachlernprogramm für Russisch-Lernende mit
Vorkenntnissen.
Eine optimale Vorbereitung für Leute, die demnächst eine Reise nach Russland vorhaben!
Einfach auf das Logo klicken und auf der Vidno-Website vorbeischauen ;-)

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